Aufruf

Revolutionär kämpfen – Für eine Zukunft ohne Krise, Krieg und Rechtsentwicklung 1.Mai 2026

Ende letzten Jahres hat die Stadt Karlsruhe mit dem Doppelhaushalt massive Kürzungen im Sozialen, in Bildung, Kultur und dem Nahverkehr beschlossen. Anfang diesen Jahres werden weitere einschneidende Kürzungen und ein Einstellungsstopp in der Kommune bekannt gegeben.
An der einen Stelle soll gespart werden, an der andere Stelle wird Geld in rauen Mengen ausgeben. Die Ausgaben Deutschlands für Aufrüstung und Verteidigung sind mittlerweile auf einem historischen Höchststand seit Ende des Kalten Krieges.

Denn die Zeiten stehen auf Krieg und das nicht erst seit Kurzem. Auf der ganzen Welt verschärfen sich die Konflikte, Millionen Menschen sind auf der Flucht und Hunderttausende sind heute ganz konkret von Krieg bedroht. In Deutschland wird das, was vor Jahren noch als undenkbar und ein Problem anderer Länder angesehen wurde, zur Realität.

Die Welt spielt verrückt. Aber das ist kein Zufall. Schon seit Jahren verschärfen sich die kapitalistischen Krisen immer weiter. Das System hat abgewirtschaftet. Jetzt gilt es für die Herrschenden Mittel und Wege zu finden, um weiter Profit zu erwirtschaften und alles daran zu tun, ihre Macht erhalten zu können.
Aus diesem Grund werden Kriege geführt: zum Erschließen neuer Märkte, zur Kontrolle von Gebieten und zur Ausbeutung von Rohstoffen. Dabei hat es noch einen netten Effekt für die Kassen der Rüstungskonzerne: die Produktion von Waffen bringt Rekordgewinne ein.

Revolutionär kämpfen – Für eine Zukunft ohne Krise, Krieg und Rechtsentwicklung 1.Mai 2026

Ende letzten Jahres hat die Stadt Karlsruhe mit dem Doppelhaushalt massive Kürzungen im Sozialen, in Bildung, Kultur und dem Nahverkehr beschlossen. Anfang diesen Jahres werden weitere einschneidende Kürzungen und ein Einstellungsstopp in der Kommune bekannt gegeben.
An der einen Stelle soll gespart werden, an der andere Stelle wird Geld in rauen Mengen ausgeben. Die Ausgaben Deutschlands für Aufrüstung und Verteidigung sind mittlerweile auf einem historischen Höchststand seit Ende des Kalten Krieges.

Denn die Zeiten stehen auf Krieg und das nicht erst seit Kurzem. Auf der ganzen Welt verschärfen sich die Konflikte, Millionen Menschen sind auf der Flucht und Hunderttausende sind heute ganz konkret von Krieg bedroht. In Deutschland wird das, was vor Jahren noch als undenkbar und ein Problem anderer Länder angesehen wurde, zur Realität.

Die Welt spielt verrückt. Aber das ist kein Zufall. Schon seit Jahren verschärfen sich die kapitalistischen Krisen immer weiter. Das System hat abgewirtschaftet. Jetzt gilt es für die Herrschenden Mittel und Wege zu finden, um weiter Profit zu erwirtschaften und alles daran zu tun, ihre Macht erhalten zu können.
Aus diesem Grund werden Kriege geführt: zum Erschließen neuer Märkte, zur Kontrolle von Gebieten und zur Ausbeutung von Rohstoffen. Dabei hat es noch einen netten Effekt für die Kassen der Rüstungskonzerne: die Produktion von Waffen bringt Rekordgewinne ein

Globaler Aufruf zur Solidarität: Aktionstage zur Verteidigung Rojavas

Ein internationaler Aufruf von Women Defend Rojava und Riseup4Rojava

Wir, 183 Organisationen und 72 Personen aus 39 verschiedenen Ländern erklären, dass:

Seit dem 6. Januar werden kurdische und arabische Gebiete Syriens Ziel von immer weiter anhaltenden Angriffen. Diese Angriffe stellen dabei die gefährlichste Bedrohung für die kurdische Gesellschaft und die Selbstverwaltung vor Ort, seit über 14 Jahren, dar. Die militärische Offensive wird von al-Sharaa’s islamistischen Regime, der so genannten „Übergangsregierung“ in Damaskus, in direkter Zusammenarbeit mit dem türkischen Verteidigungsminister Yasar Güler und Außenminister Hakan Fidan, koordiniert. Sie findet in direkter Zusammenarbeit mit jihadistischen Truppen statt. Natürlich wurde dieser Vernichtungskrieg von westlichen Machthabern und Regierungen abgesegnet.

Rojava wird dabei unmittelbar von HTS- und IS-Gruppen angegriffen. Diese Angriffe gefährden die hart erkämpften Errungenschaften der Frauenrevolution in Rojava, eingeschlossen die, der lokalen Demokratie und Gleichberechtigung aller ethnischen und Glaubensgruppen. Sie versuchen die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien dazu zu zwingen, zwischen totaler Kapitulation und ganzheitlicher Vernichtung zu entscheiden. Dabei hat der Angriff auf Rojava nicht nur zum Ziel die Errungenschaften der kurdischen Gesellschaft zu vernichten. Das eigentliche, internationale Ziel ist vielmehr die Möglichkeit und Umsetzung eines demokratischen Syriens und demokratischen mittleren Osten zu zerschlagen.

Wann, wenn nicht jetzt?

Die Ereignisse in Syrien überschlagen sich.

Nachdem das syrische Regime bereits in den letzten Wochen kurdische Stadtteile in Aleppo angegriffen hat, ist es nun zum zum Generalangriff auf die Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien übergegangen. Mittlerweile sind die mehrheitlich arabischen Städte unter Kontrolle des syrischen Regimes, in anderen Teilen Rojavas wird nach wie vor heftiger Widerstand geleistet. Insbesondere Kobane, eine Stadt, die wie sonst keine für den Widerstandsgeist Rojavas steht, ist aktuell eingekesselt durch die islamistischen Milizen unter Führung Jolanis.

Ohne wirklich tief in die militärische Situation vor Ort einzusteigen, lässt sich Eines klar sagen: Die Situation ist verdammt ernst. Es geht im Moment um alles. Es geht darum, ob Rojava fortbesteht oder fällt.

Rojava wurde niemandem Geschenkt, Rojava wurde erkämpft!

Gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“

[…] Der Widerstand gegen die MSC ist ein solcher Ort von kontinuierlicher konsequenter Haltung gegen die NATO, gegen den Kriegskurs und für internationale Solidarität. Immer wieder wird letztere auch erfahrbar durch internationale Gäste: so konnten wir 2025 einen Genossen der CALP aus Italien begrüßen, und erwarten auch dieses Jahr Gäste aus Italien und anderen Ländern.

Lassen wir diese Kontinuität nicht abreißen und nutzen wir die Stärke von antimilitaristischen Bündnissen wie dem gegen die Münchener Sicherheitskonferenz und dem Rheinmetall-Entwaffnen Bündnis. Wir werden viel mehr solche Zusammenschlüsse brauchen! Als Perspektive Kommunismus unterstützen wir den Aufruf von „In Aktion gegen Krieg und Militarisierung München“ und rufen ebenfalls dazu auf, am Samstag den 14. Februar 2026 nach München in den revolutionären Block zu kommen. Nutzt die lokalen Strukturen in Bayern und darüber hinaus für gemeinsame Anreisen.

Revolutionäre Geschichte verteidigen – Damals wie heute: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Jedes Jahr Anfang Januar kommen tausende Menschen in Berlin zusammen, um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken. Die Demonstration in der Erinnerung an Luxemburg-Liebknecht-Lenin hat bis heute ihre Anziehungskraft nicht verloren. Ihre Bedeutung geht über die kommunistische Bewegung hinaus. Das bürgerliche Lager und ihre Medienhäuser schauen genauso auf die Demonstration wie andere Teile der politischen Linken.

Dass die LLL-Demonstration heute kein Relikt vergangener Zeit ist, liegt in ihr selbst. Seit Beginn an ist das Gedenken an die Führer:innen der Novemberrevolution 1918 mit den Angriffen der Konterrevolution konfrontiert – außer in den vier Jahrzehnten, in denen es mit der DDR einen anderen deutschen, einen sozialistischen Staat gab, wo das Gedenken an Luxemburg und Liebknecht Ehrensache und Vermächtnis war.

Die Angriffe sind nicht ohne Grund: Die Namen selbst, derer Anfang Januar in Berlin gedacht wird, sind den Herrschenden bis heute ein Dorn im Auge. Es sind die Mitbegründer:innen der kommunistischen Partei, die immerhin maßgeblich dazu beigetragen haben, dass der 1.Weltkrieg für den deutschen Imperialismus, die Herrschenden und Kapitalisten in diesem Land zuerst einmal verloren ging und das Proletariat einige Siege davon tragen konnte.

Revolutionär ins Jahr 2026! Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Aufruf auf die Straße – beteiligt euch an Silvesteraktivitäten!

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wie schon die letzten Jahre, war es geprägt durch die Auswirkungen der kapitalistischen Krise. Sie spitzt sich immer weiter zu und ist mittlerweile auch in den imperialistischen Zentren – wie der BRD – deutlich spürbar. Um das Kapital zu stabilisieren, greift die herrschende Politik immer stärker die Errungenschaften der Arbeiter:innen an. Sozialabbau, die Rechtsentwicklung, Aufrüstung und die Wiederinkraftsetzung der Wehrpflicht sind Auswirkungen, die wir konkret spüren können.

Doch: Im Windschatten dieser Entwicklungen keimten erste Züge von Widerstand auf. Seien es die höhere Streikbeteiligung unter Kolleg:innen, eine starke Palästina-solidarische Bewegung auf der Straße, die wieder zunehmende Beteiligung an antifaschistischen Protesten oder wie zuletzt die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht.

Auf zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin Wochenende nach Berlin!

Aufruf von Bund der Kommunist:innen | Rote Jugend Deutschland | Perspektive Kommunismus zum LL-Wochenende nach Berlin:

„Jahr für Jahr gedenken Kommunist:innen am zweiten Januar- Wochenende der gefallenen Revolutionär:innen in Deutschland, allen voran Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

Wir meinen, dass ein kämpferisches Gedenken gerade heute aktueller ist denn je. Das Werk von Rosa und Karl könnte relevanter nicht sein. Damals wie heute befinden wir uns in einer Situation, in der die herrschende Klasse Militarismus und Kriegsvorbereitung auf die Tagesordnung setzt.
Damals wie heute sehen wir, wie die Armut und Not der Arbeiter:innenklasse sich immer weiter vertieft, und die Herrschenden darauf nichts anderes zu antworten wissen, als den Militarismus nach innen zu wenden. Schon damals schrieb Karl Liebknecht:
„Allerdings soll nicht vergessen werden, dass sich der Militarismus auch gegen den inneren nationalen, selbst religiösen ‚Feind‘ – in Deutschland zum Beispiel gegen die Polen, Elsässer und Dänen – richtet.“ […]“

Die revolutionäre Seite aufbauen – Krieg dem Krieg! Aufruf zu Rheinmetall entwaffnen 2025

Aufruf von Perspektive Kommunismus: Dass wir nicht gerade auf friedliche Zeiten zusteuern, ist für alle sichtbar, die ihre Augen nicht vor der Realität verschließen. Der Block der NATO-Staaten, das Lager des westlichen Imperialismus, angeführt von den USA, aber auch unter Beteiligung Deutschlands, bereitet sich darauf vor, seine ins Wanken geratende globale Hegemonie sowohl wirtschaftlich als auch militärisch zu verteidigen. Die Imperialisten setzen zunehmend auf Krieg, da sie ihre Vorherrschaft von immer mehr Staaten in Frage gestellt sehen.

Es ist der westliche Imperialismus, der weltweit die Kriegsgefahr vorantreibt. Im Angesicht der kapitalistischen Krise, ihrer schwindenden Profite und der schärfer werdenden Konkurrenz sind die Herrschenden zunehmend bereit, die Eskalation zu riskieren. Ihr moralisches Mäntelchen lassen sie dabei mehr und mehr fallen. Der Krieg gegen den Iran, der blutige Abnutzungskrieg an der NATO-Ost-Front, der Genozid in Palästina – die Barbarei ist sichtbar.

Die milliardenschweren Aufrüstungspakete und die Einführung des NATO-5%-Ziels sind nicht durch eine angebliche Bedrohung von außen zu erklären – die Herrschenden sprechen ganz offen davon, dass es darum gehen muss, den Einfluss von Russland, China und anderen Konkurrenten zu beschränken. Doch anstatt ehrlich zu sein und zu sagen, dass es um die Sicherung der eigenen Machtstellung und Wirtschaftsinteressen geht, sprechen die Herrschenden von „Demokratie & Menschenrechten“. Spätestens seit dem Völkermord in Palästina sollte klar sein, dass das nur vorgeschobene Gründe sind und die Imperialisten über die Leichen gehen, um ihre Interessen zu verteidigen.

1. Mai Karlsruhe – Revolutionär auf die Straße – Gegen Krieg und Aufrüstung

Jugendoffiziere werben in Schulen, auf Berufs- und Videospielmessen. In den sozialen Medien kann man live dabei zusehen, wie Soldat:innen ausgebildet werden. Junge Menschen, die in der Bundeswehr eine Gemeinschaft finden, zusammen Höhen und Tiefen erleben und ihr bisheriges Leben hinter sich lassen. In den Kommentaren wird ihnen Bewunderung und Respekt entgegengebracht, schließlich sind es ja die Soldat:innen, die im Ernstfall unser Land und unsere Werte verteidigen müssen.

Mittlerweile ist nicht mehr die Frage, ob Deutschland wieder kriegstüchtig werden muss, sondern nur wie schnell und mit welchen Mitteln. Zu groß ist die Angst, Deutschland könnte im Wettrüsten der großen Staaten nicht mehr mithalten. Spätestens seit Beginn des Krieges in der Ukraine ist der öffentliche Raum auf allen Ebenen mit Kriegspropaganda überzogen.
Politiker:innen und Kriegsexpert:innen wandeln durch Talkshows und Pressekonferenzen und schwören die Bevölkerung auf Kriegskurs ein.

Die Angst wird geschürt, wer will schon gerne in Angst vor Bomben leben oder gar selbst erschossen werden. Die vermeintlichen Feinde bedrohen aber nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Werte, es geht um unsere Art zu leben, um Freiheit und Demokratie.